Allgemeine Geschäftsbedingungen
§ 1 Geltungsbereich, nur B2B
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und seinen Kunden über die Buchung und Teilnahme an Live-Seminaren zur Kopfhautpigmentierung (nachfolgend „Seminare“), unabhängig davon, ob diese als Präsenzveranstaltung oder als Live-Online-Seminar durchgeführt werden.
Die Angebote des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.Verträge mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB werden nicht geschlossen. Mit der Anmeldung zu einem Seminar bestätigt der Kunde, das Seminar im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu buchen.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter deren Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragspartner und Kontakt
Vertragspartner des Kunden ist:
BeauLo International (Einzelunternehmen)
Alfredstraße 322
45133 Essen
DeutschlandWeitere Kontaktmöglichkeiten (z. B. E-Mail, Telefon) ergeben sich aus dem auf der Website des Anbieters veröffentlichten Impressum.
Vertragssprache ist Deutsch.
§ 3 Leistungsgegenstand – Seminare zur Kopfhautpigmentierung
Der Anbieter bietet praxisorientierte Seminare zur Kopfhautpigmentierung an. Inhalt, Umfang, Dauer, Durchführung (Präsenz/Online) und etwaige Teilnahmevoraussetzungen ergeben sich aus der jeweiligen Seminarbeschreibung.
Die Seminare dienen der Vermittlung von theoretischen und praktischen Kenntnissen zur Kopfhautpigmentierung.
Es handelt sich nicht um medizinische Behandlungen oder eine medizinische Ausbildung.Der Anbieter übernimmt keine Gewähr, dass der Kunde aufgrund des Seminarbesuchs die öffentlich-rechtlichen, gewerbe- oder berufsrechtlichen Voraussetzungen zur Ausübung der Kopfhautpigmentierung erfüllt. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, sich über alle gesetzlichen, fachlichen, hygienerechtlichen und behördlichen Anforderungen zu informieren und diese einzuhalten.
Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, bestimmte Umsatz- oder Kundenzahlen oder das Bestehen externer Prüfungen werden vom Anbieter ausdrücklich nicht geschuldet.
§ 4 Anmeldung und Vertragsschluss
Die Darstellung der Seminare auf der Website oder in sonstigen Unterlagen des Anbieters stellt kein bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.
Die Anmeldung zum Seminar erfolgt in der Regel
über ein Online-Buchungsformular des Anbieters oder
per E-Mail bzw. in anderer Textform.
Mit der Anmeldung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Seminarvertrages ab.
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Anmeldung des Kunden in Textform (z. B. per E-Mail) bestätigt („Anmeldebestätigung“). Eine bloße Eingangsbestätigung der Anfrage stellt noch keine Annahme dar, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
Der Anbieter ist berechtigt, Anmeldungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, etwa bei fehlenden Teilnahmevoraussetzungen oder aus Kapazitätsgründen.
§ 5 Preise, Fälligkeit und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Anmeldung auf der Website bzw. im Angebot genannten Seminarpreise, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese nicht ausdrücklich als Bruttopreise ausgewiesen sind.
Der Kunde erhält eine Rechnung in Textform (z. B. per E-Mail). Soweit nicht anders vereinbart, ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 7 Werktagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
Zulässige Zahlungsarten (z. B. Überweisung, PayPal, Kreditkarte) werden im Buchungsprozess oder in der Rechnung angegeben.
Bei Online-Seminaren werden etwaige Zugangsdaten erst nach vollständigem Zahlungseingang übermittelt. Die Zugangsdaten sind personenbezogen und ausschließlich für den angemeldeten Kunden bzw. den benannten Teilnehmer bestimmt. Eine Weitergabe an Dritte ist untersagt. Für jede nicht angemeldete Person, die gleichwohl teilnimmt, kann der Anbieter nachträglich die reguläre Seminargebühr in Rechnung stellen.
Bei Präsenzseminaren ist die Teilnahme nur bei vollständiger Zahlung des Seminarpreises vor Seminarbeginn möglich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen. Der Anbieter ist insbesondere berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie angemessene Mahngebühren zu verlangen.
§ 6 Durchführung der Seminare, Änderungen und Absage durch den Anbieter
Die jeweiligen Seminarzeiten, der Veranstaltungsort (bei Präsenzseminaren) sowie organisatorische Hinweise (z. B. Pausen, Verpflegung, mitzubringende Utensilien) werden in der Anmeldebestätigung bzw. gesondert in Textform mitgeteilt.
Veranstaltungsort (Präsenzseminare)
Der genaue Veranstaltungsort wird in der Anmeldebestätigung angegeben. Aus organisatorischen Gründen kann es zu Änderungen des Veranstaltungsortes innerhalb derselben Region kommen. Über solche Änderungen informiert der Anbieter den Kunden rechtzeitig. Ein solcher zumutbarer Standortwechsel begründet weder ein Rücktrittsrecht noch ein Minderungsrecht.Online-Seminare
Der Anbieter nutzt marktübliche Videokonferenz- bzw. Online-Lernplattformen. Der Kunde ist für eine geeignete technische Ausstattung (Endgerät, aktuelle Software, stabile Internetverbindung etc.) selbst verantwortlich. Ein Ausfall der technischen Ausstattung beim Kunden entbindet nicht von der Zahlungspflicht.Mindestteilnehmerzahl und Absage durch den Anbieter
a) Der Anbieter kann für einzelne Seminare eine Mindestteilnehmerzahl festlegen.
b) Wird diese nicht erreicht oder liegen andere wichtige Gründe vor (z. B. plötzliche Erkrankung der Dozentin/des Dozenten, höhere Gewalt, behördliche Einschränkungen), ist der Anbieter berechtigt, das Seminar abzusagen oder auf einen anderen Termin zu verschieben.
c) Im Falle der endgültigen Absage erhält der Kunde bereits gezahlte Seminargebühren vollständig zurück.
d) Weitergehende Ansprüche des Kunden, insbesondere Ersatz von Reise-, Übernachtungs- oder Verdienstausfallkosten, sind vorbehaltlich § 11 ausgeschlossen.Der Anbieter ist berechtigt, Dozenten aus wichtigem Grund zu wechseln oder zu ersetzen, sofern hierdurch der Gesamtinhalt des Seminars nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Dies berechtigt den Kunden nicht zur kostenfreien Stornierung.
§ 7 Stornierung, Umbuchung und Ersatzteilnehmer (Kunde)
Stornierungen oder Umbuchungen durch den Kunden sind nur in Textform (z. B. per E-Mail) möglich. Maßgeblich ist der Zugang der Erklärung beim Anbieter.
Sofern im Einzelfall keine abweichende Regelung getroffen wurde, gelten folgende Stornobedingungen:
bis 60 Kalendertage vor Seminarbeginn: kostenfreie Stornierung oder Umbuchung möglich; ggf. kann eine angemessene Bearbeitungspauschale erhoben werden, die im Einzelfall benannt wird.
59 bis 30 Kalendertage vor Seminarbeginn: Stornogebühr in Höhe von 50 % des Seminarpreises.
29 bis 15 Kalendertage vor Seminarbeginn: Stornogebühr in Höhe von 70 % des Seminarpreises.
ab 14 Kalendertagen vor Seminarbeginn oder bei Nichterscheinen: Stornogebühr in Höhe von 100 % des Seminarpreises.
Dem Kunden bleibt in allen Fällen der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist als die pauschalierte Stornogebühr.
Der Kunde kann bis Seminarbeginn einen geeigneten Ersatzteilnehmer benennen, der die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt. Die Annahme eines Ersatzteilnehmers steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Anbieters, die nicht unbillig verweigert werden darf. In diesem Fall werden bereits geleistete Zahlungen auf den Ersatzteilnehmer übertragen; eine Stornogebühr fällt nicht an.
Bei verspäteter Anreise, vorzeitigem Abbruch oder Nichterfüllung von Seminarteilen durch den Kunden besteht kein Anspruch auf (Teil-)Erstattung der Seminargebühr, sofern der Anbieter dies nicht zu vertreten hat.
§ 8 Kein Widerrufsrecht
Ein gesetzliches Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB besteht nicht, da der Anbieter Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB schließt.
Ein vertragliches Widerrufsrecht wird nicht eingeräumt. Es gelten ausschließlich die Stornoregelungen nach § 7.
§ 9 Pflichten des Kunden / Teilnehmers während des Seminars
Der Kunde bzw. der von ihm benannte Teilnehmer ist verpflichtet, die Anweisungen des Dozenten und/oder der Seminarleitung zu beachten, insbesondere im Hinblick auf:
Arbeitssicherheit und Hygiene,
sachgemäßen Umgang mit Pigmentiergeräten, Nadeln, Farben und sonstigen Materialien,
Schutz der Modelle und Dritten.
Der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, gesundheitlich in der Lage zu sein, an praktischen Übungen teilzunehmen. Gegebenenfalls ist vorab ärztlicher Rat einzuholen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für gesundheitliche Folgen beim Teilnehmer oder dessen Modellen, die auf eine Missachtung der Hinweise oder auf eigenverantwortliches Handeln zurückzuführen sind, vorbehaltlich § 11.
Der Kunde haftet für von ihm bzw. seinem Teilnehmer verursachte Schäden an Räumen, Einrichtungen, Geräten oder Materialien des Anbieters oder der Veranstaltungsstätte nach den gesetzlichen Vorschriften.
Der Anbieter ist berechtigt, Teilnehmer, die den Ablauf des Seminars nachhaltig stören, gegen Sicherheits- oder Hygieneregeln verstoßen oder Weisungen des Dozenten beharrlich nicht nachkommen, nach vorheriger Abmahnung von der weiteren Teilnahme auszuschließen. In besonders schwerwiegenden Fällen kann ein sofortiger Ausschluss ohne Abmahnung erfolgen. Ein Anspruch auf Rückerstattung der Seminargebühr besteht in diesen Fällen nur, soweit der Ausschluss nicht vom Teilnehmer zu vertreten ist.
§ 10 Urheberrecht, Nutzungsrechte, Foto- und Videoaufnahmen
Sämtliche Seminarunterlagen, Skripte, Präsentationen, Checklisten, Arbeitsblätter, Videos, Fotos und sonstige Materialien des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt.
Der Kunde bzw. Teilnehmer erhält ein einfaches, nicht exklusives, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht, das ausschließlich den eigenen internen Fortbildungszwecken dient. Eine darüber hinausgehende Nutzung, insbesondere
Vervielfältigung über den privaten Gebrauch hinaus,
Verbreitung an Dritte,
öffentliche Zugänglichmachung,
Verwendung in eigenen Schulungen,
bedarf der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung des Anbieters in Textform.
Es ist untersagt, das Seminar (Präsenz oder Online) ohne ausdrückliche Erlaubnis des Anbieters ganz oder teilweise aufzuzeichnen, insbesondere mittels Foto-, Audio- oder Videoaufnahmen. Dies gilt auch für Aufnahmen anderer Teilnehmer, des Dozenten oder von Modellen.
Der Anbieter kann während der Seminare Foto- oder Videoaufnahmen für Dokumentations- und Marketingzwecke anfertigen. Dies erfolgt ausschließlich unter Beachtung der geltenden Datenschutzbestimmungen. Soweit erforderlich, holt der Anbieter vorher entsprechende Einwilligungen ein.
§ 11 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt
bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes sowie
bei Übernahme einer ausdrücklich erklärten Garantie.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung ausgeschlossen.
Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend für Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass der Kunde oder sein Teilnehmer die im Seminar vermittelten Inhalte unsachgemäß, entgegen der Anweisungen, ohne ausreichende hygienische oder rechtliche Rahmenbedingungen oder ohne erforderliche Qualifikationen an sich oder Dritten anwendet, es sei denn, der Anbieter oder seine Erfüllungsgehilfen handeln vorsätzlich oder grob fahrlässig.
Für vom Kunden mitgebrachte Gegenstände (z. B. Geräte, Materialien, Wertgegenstände) übernimmt der Anbieter keine Haftung, sofern nicht ein Fall nach den Absätzen 1 oder 2 vorliegt.
§ 12 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden bzw. der Teilnehmer ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen (insbesondere DSGVO, BDSG).
Einzelheiten zur Art, zum Umfang, zu Zwecken der Datenverarbeitung sowie zu den Rechten der Betroffenen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters, die über die Website abrufbar ist oder auf Anfrage in Textform zur Verfügung gestellt wird.
Ohne Bereitstellung der für die Vertragsdurchführung erforderlichen Daten (z. B. Name, Kontaktdaten, Rechnungsdaten) ist eine Seminarbuchung und -durchführung in der Regel nicht möglich.
§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Da die Verträge ausschließlich mit Unternehmern geschlossen werden, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters, derzeit Essen.
Zwingende gesetzliche Bestimmungen über ausschließliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
Diese AGB gelten für Verträge, die ab dem 22.11.2025 geschlossen werden.
§ 14 Schlussbestimmungen
Änderungen und Ergänzungen des Vertrages einschließlich dieser AGB bedürfen der Textform (z. B. E-Mail), sofern nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist. Dies gilt auch für die Änderung dieses Textformerfordernisses.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die gesetzlichen Regelungen.
Es bestehen keine mündlichen Nebenabreden. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Stand: November 2025